Der Weg nach Süden

Donnerstag 18. September 2014

Raus aus Xi’an, bei leichtem Nieselregen und nasser Fahrbahn geht es schnell in die Qin Ling Berge. Traumhafte Hügel mit Motorradstrassen wie es das Herz begehrt. Geplant wären 270km nur Kurven. Etwa 30km vor dem Ziel Foping endet der Spass an zwei von Bergrutschen verschütteten Strassen. Der einzige Weg wäre 22km über die Autobahn, aber die Polizei wollte uns nicht passieren lassen. Nach fast 3 Std. warten, erhalten wir eine Polizei Eskorte. Für 7 Motorräder, ein Blaulicht in Front und eines am Ende. Wir müssen wirklich sehr gefährlich sein für andere Verkehrsteilnehmer. :-). Ende Gut, Alles Gut, wir erreichen Foping in der Dunkelheit.

 

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Freitag 19. September 2014

Der Nationalpark um Foping ist der natürlich Lebensraum der Pandabären und der Goldenen Affen. Muss man natürlich sehen. Danach gibt es weitere Kurven durch die Qin Ling Berge bevor wir das Flachland bei Guangyuan erreichen. Zur Belohnung ein grandioses Hotel. nb. Guangyuan ist das Zentrum der Nuklearforschung in China. Wir sind aber ausserhalb der Stadt durch echtes China gekommen. Reisbauern trocknen ihren Reis auf der Strasse und der Verkehr fährt Slalom um die mit Glasflaschen oder Holzprügel gesicherten Trocknungsplätze.

 

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Samstag 20. September 2014

Weiter geht die Reise immer nach Süden. Das gleiche Bild wie gestern, nur etwas weniger Berge, dafür müssen wir grössere Städte durchqueren, und der Verkehr Richtung Chengdu nimmt immer mehr zu. Bis wir nachmittags die 10 Mio. Stadt erreichen, enden wir tatsächlich im Chinesischen VerkehrsChaos. Da wir nur halbwertige Fahrzeuge sind, (dürfen die Autobahn und Expressstrassen nicht benützten) haben wir die gleichen Rechte wie Schotters und Fahrräder. dh. alles ist erlaubt!!!, Fahrradspuren, Bussspuren, Fussgängerstreifen, auch Rotlichter gelten nur für Autos. Man muss sich nur mal daran gewöhnen, dann klappt das ganz gut.

Bevor wir ins Hotel gehen besuchen wir noch die einzige BMW Werkstätte auf der Strecke nach Bangkok. Unser Ventile müssten dringen eingestellt werden, aber natürlich fehlen die benötigten Ersatzteile. Also Motor schonen und weiter fahren.

 

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Donnerstag 25. September 2014

Mit Übernachtungen in Shimian und Mini erreichen wir gestern Abend die Stadt Lijiang. Die Reise geht durch eine unbeschreiblich schöne Bergwelt, traumhafte Strassen und immer wieder Pässe und kleine Dörfer. Die Vegetation ändert sich von Tag zu Tag und in der Zwischenzeit haben wir tropischen Regenwald mit Bananen und Mangobäumen erreicht. Leider spielt uns das Wetter nicht so mit. Dauerregen jeden Tag und die Berggipfel sind meist in Nebel gehüllt. Trotzdem ist der Spass unendlich gross und es gibt jeden Tag neues zu entdecken und zu erleben.

 

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Heute machen wir noch einen Tagesausflug in die Tiger Leasing Gorge, eine Schlucht durch die sich der Yangtze Fluss zwängt. Nach einer Sage soll ein Tiger auf der Flucht vor seinen Jägern von einem Stein über den Fluss gesprungen sein. Ein Ausflungsort für Chinesen. Wir geniessen die Natur, wenn es schon mal nicht regnet. Der Blick auf die hohen Berge wurde uns aber nicht gegönnt. Spass haben wir trotzdem.

 

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Dienstag 30. September 2014

Nach einem kurzen aber intensiven, kurvenreichen und sonnigem letzten Fahrtag in China sind wir schon am frühen Nachmittag in Mengla. Das Wetter hat sich zum Glück gewendet, es ist zwar tropisch heiss, aber wenigstens regnet es nur kurz am Nachmittag.

Nach Lijiang haben wir am nächsten Tag Dali besucht, berühmt für seine weissen Pagoden und die dahinter liegende Tempelanlage.

 

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Tags darauf übernachten wir in Kumming, einer Grossstadt mit nettem Zentrum und kleinem See.

 

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Dann noch Janshui, mit seine wunderschönen echt Chinesischen Bauten, weniger touristisch, und natürlich mit dem berühmten Konfuzius Tempel. Leider waren wir für das Innere zu spät. Und natürlich die Fahrten über endlose Berge, nur über keine Strassen, teilweise in bedenklichem Zustand.

 

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Weiter im Süden müssen wir nochmals schlafen. Nach 10 Stunden Kurven ohne Ende. Dafür gibt es zusätzlich zu traumhaften Fahren noch Ausblicke auf die Reisterrassen und Bekanntschaften mit den Reisbauern.

 

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Der letzte ganze Fahrtag bringt weitere Kurven rauf den Berg und wieder runter. Die Plantagen wechseln jetzt mehr zu Bananen und Mango und  natürlich Tee.

 

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Ab morgen sind wir in Laos.

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10 Antworten zu Der Weg nach Süden

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