von Murmansk nach Moskau

Mittwoch 30 Juli 2014

Gestern also die Einreise, ohne Schwierigkeiten, die vorgefertigten Formulare wurde leider nicht akzeptiert da sie nicht beidseitig bedruckt waren, aber mit den Vorlagen waren diese schnell neu ausgefüllt. Deklarationen über Ausrüstung wurden keine verlangt nur beim Zoll wollten sie die Medikamente sehen. Aber auch dort halt die Liste mit Fotos von allen Verpackungen und die Bestätigung vom Hausarzt dass keines der Medis Narkotika enthält hat bei den Beamten Begeisterungsstürme ausgelöst.

Die anschliessende Fahrt nach Murmansk verlief einfach, die Strasse war gut und hatte nur wenige Schlaglöcher. Da es vornehmlich durch Militärisches Sperrgebiet läuft dürfen Touristen die einzige Hauptstrasse nicht verlassen. Die ersten Eindrücke des Verkehrt sind heftig. Die Durchschnittsgeschwindigkeit hat sich von Norwegischen 80kmh auf 110kmh erhöht, und wir sind immer noch die langsamsten. Die Einheimischen, wenn immer es die Motorleistung zulässt fahren Vollgas, über die Rumpelpisten auch mal mit annähernd 200kmh.

Murmansk selber ist echt russisch heruntergekommen, was anderes haben wir nicht erwartet. Wir wollten unbedingt den Ubootfriedhof von Severomorsk anschauen. Dies ist aber nur Russen mit einer 3 monatigen Voranmeldung und vielen Behördengängen möglich. Trotz Jacek’s Russischkenntnissen war nichts zu machen. Ich habe aber für mein Motorrad eine Versicherung ergattert, für nicht mal 30CHF für einen Monat. :-). Zusätzlich haben wir aber von Touristen Office noch einige Hight Lights für den Weg nach Sankt Petersburg erhalten. Ab morgen geht es weiter nach Süden.

 

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Montag 4. August 2012

Wir sind bereits in St. Petersburg, er schön der Reihe nach. Der erste Reisetag ist geprägt von „Russland pur“. Endlose Wälder, tief dunkelblaue Seen und Flüsse,  gerade Strasse, Regen ohne Ende und sehr kalt bis wir am Nachmittag den Polarkreis überqueren. Die Sonne scheint und es wir sehr warm. Wir fahren in der Ort Kandalaksha und decken uns für ein Camping-Abendessen ein. Nach weiteren 100km Baustellen finden wir eine versteckte Einfahrt in ein Wäldchen und das GPS zeigt einen Weg zu einem See. Der perfekte Platz, zum ersten Mal mit richtig viel Mücken. AntiBrum hilft zuverlässige. Nach dem Abendessen bekommen wir noch Besuch von einem Pizlsuchenden Pärchen das sich mit Begeisterung über Jaceks Whisky her macht.

 

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Der zweite Reisetag unterscheidet sich nicht gross, nur dass von Anfang an die Sonne scheint. Bis jedoch alles vom gestrigen Gewitter wieder trocken ist, Jacek alle Telefonate erledigt hat wird es Nachmittag bis wir wirklich auf Strecke gehen. Je weiter wir nach Süden kommen Ufer eines Sees, leichter Wind und keine Mücken und für den nächsten Tag nur noch 500km bis St. Petersburg. Jetzt wird der Verkehr richtig dicht, endloses Überholen von Lastwagen. Wir reduzieren die Reisegeschwindigkeit auf 100kmh um uns nicht dauernd mit rasenden Autos duellieren zu müssen und erreichen unversehrt gegen Abend die Stadt. Da Sonntag ist kommen wir ohne Stau und Problemen zu unserem Hotel das versteckt in einem Hinterhof liegt.

 

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St. Petersburg ist faszinierend, tolle Gebäude aus der Zarenzeit, meist in gutem Zustand, unendlich viele Touristen aus allen Ländern und ein Angebot an Restaurants und Shoppingmöglichkeiten, das alle Ansprüchen genüge tut. Nebst Bewunderung der Sehenswürdigkeiten können wir auch alle Vorräte und Kosmetikas wieder auffüllen. Ab Mittwoch werden wir den Weg oder Umweg nach Moskau in Angriff nehmen.

 

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Wegen der vielen Reklamationen vor der Abreise noch ein Nachschlag mit Fotos von dieser faszinierenden Stadt.

 

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Donnerstag 8. August 2014

Für die Strecke von St. Petersburg nach Moskau gönnen wir uns drei Tage, und machen noch einen kleinen Umweg über  Yaroslavl um von Norden noch einige Orte auf dem Goldenen Kreis um Moskau zu besuchen. Die ersten Orte wie Ribinsk oder Yaroslavl sind eher enttäuschend, die meisten historischen Bauten sind total verkommen und kaum ein Foto wert. Dafür gibt es zwei lustige wilde Camps mit teilweise abenteuerlichen Zufahrten.

 

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Besser sind dann die Orte wie Rostov und Perseslavl- Zalesakymit wunderschönen Kötern die von den Mönchen auch gut gepflegt und unterhalten werden. Die Restliche Fahrt nach Moskau in die Stadt war geprägt von endlosen Baustellen mit ebenso langen Staus. In der Zwischenzeit haben wir uns aber an den russischen Fahrstiel gewöhnt und benützen wie andere auch alles was als Fahrbahn bezeichnet werden kann, auch wenn das zuhause eher als Fussgänger Weg gelten würde.

 

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7 Kommentare zu von Murmansk nach Moskau

  1. Wau!!!!!!
    Das sind ja wirklich faszinierende Bilder!! Ein paar mehr würden auch nicht langweilen :-)))
    Was für eine Ultra spannende Reise….
    Allzeit gute Fahrt!
    Lg

  2. PS: Der Camping Platz ist ja mega cool! Nie im Leben wäre ich da rein gefahren!! Aber na ja, bin ja auch ein Sonntagsfahrer :-)))
    bzw Hoteltiger….

  3. Mr Ronney Krantz sagt:

    Hi again Georg.
    I suppose that Russia is quiet different to Trollstigen, Norway?
    I find it very intresting to follow your escapades through the world and Im looking forward to follow you on the rest of your trip.
    „Keep on going, Georg“.

    Best regard.
    Ronney Krantz

  4. Pedretti monika sagt:

    Schliessen uns dem Wunsch von Gabriele an mehr Fotos so tolle Bilder
    Weiterhin gute Fahrt und viel Spass
    Monika & Gino

  5. Sissi sagt:

    Endlich wieder auf den Blog geschaut! Tolle Berichte und Fotos. Mehr davon! Hoffentlich habt ihr genug Antibrumm dabei.
    LG Sissi

  6. Rese Hesler sagt:

    Mal wieder zu spät geschaut… Danke für die supertollen Fotos – hätte ich Dir doch noch gesagt, dass ich Fotos von den Glashäusern des botanischen Gartens in St. Petersburg gebraucht hätte….. hätte, hätte- Ich hoffe Ihr habt weiter eine so wundervolle Reise und freue mich auch noch mehr Fotos. In Bezug auf Camping kann ich Gabi nur zustimmen. AL Rese

  7. Benedikt sagt:

    tolle Reise! Habt Ihr in Sankt Petersburg die weißen Nächte noch gehabt. Viel Spaß noch und hoffentlich geht euch das Essen nicht aus.

    LG Bene

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