Der Norden

Mittwoch 17. April 2013

Wir verlassen früh morgens Asuncion um mit der Fähre über den Rio Paraguay nach Argentinien ein zu reisen. Ein Abenteuerliche Fähranlegestelle erwartet uns. Aber noch viel interessanter war dass wir ohne Versicherung nicht nach Argentinien einreisen durften. Also wieder zurück. Die Zöllner auf der Paraguay Seite waren äusserst hilfsbereit, aber trotzdem war keine Versicherung in diesem Land fähig oder willens uns eine Versicherung zu verkauften. Darauf haben die Zöllner Kontakt mit einer anderen Grenzstation aufgenommen und die liesen uns problemlos einreisen.

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Dann 1200km flache Pampa, Strassen ohne jeglich Kurve und teilweise bis 34C heiss.

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Endlich, die letzten 200km vor Salta wieder Berge, und eine Abkürzung durch einen Canyon, staubig, manchmal auch nass,  aber einmalig schön.

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Samstag 20. April 2013

Gestern abends in Salta angekommen. Dreckig, müde aber bester Dinge. Auf der Strasse zu einem sagenhaften Kurs Geld gewechselt und weil ja jetzt alles so billig ist haben wir uns ein ausgezeichnetes Essen gegönnt. Die gute Flasche Wein war ganze 8$.

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Heute gönnen wir uns einen Day off, viel Internet und einen ausgedehnten Stadtbummel mit Ausflug auf den Aussichtsberg, natürlich mit Schweizer Seilbahn, Made by Garaventa aus dem Kanton Schwyz.

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Sonntag 21. April 2013

Wir werden die Strecke an die Bolivianische Grenze nicht über die Hauptverkehrstrasse sondern über die alte Routa 40 in Angriff nehmen. Also zuerst geht’s auf der Routa 51 aus Salta raus und bald geht es richtig in die hohen Berge und bringt uns gleich auf einen Pass mit über 4000m

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Dann kurz vor der alten Eisenbahnbrücke biegen wir links ab auf die Routa 40 . Diese alte Strasse ist kaum befahren und teilweise auch entsprechend schlecht unterhalten. Es gibt jede Menge Wasserdurchfahrten, tiefe Sandlöcher oder aber auch frisch mit feinstem Kies aufgeschüttet aber nicht gewalzte Abschnitte. Das ist alles eingerahmt mit aller feinster Bergkulisse. Nach etwa 60 km wird es aber dämmerig und wir campen am Strassenrand in einem Canyon auf 4200m. Kopfweh, Temperaturen unter 0C inklusive. Selbst das Wasser war im Zelt gefrohren.

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Montag 22. April 2013

Nachdem wir erst warten mussten bis unser genialer Zeltplatz in der Sonne lag, gab es ein spätes Frühstück und einen noch späteren Start. Weiter in Reichtung Norden, durch einsamste Gegenden, vor an noch einsameren Siedlungen erreichen wir am späten Nachmittag Susques. Verpflegung auffüllen, tanken und für die nächste Nacht ein Hotel mit Internet und warmem Zimmer.

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Dienstag 23. April 2013

Da wir erstmal gründlich in einem geheiztem Zimmer die Nachtruhe genossen haben war am Morgen Office angesagt. Jede Menge Mail, Blog, Skyp und was alles zu erledigen ist. Deshalb nur eine kleine Runde am Nachmittag um den nahegelegenen Salzsee. (Klein? 140km waren es trotzdem). Aber auf jeden Fall reichhaltige Fotoausbeute und mit unter sehr interessante Strassenverhältnisse.

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Morgen geht’s dann wieder weiter nach Norden auf der Routa 40 Richtung Bolivien. Für Besorgte: Keine Bange wir verhungern nicht und Wein gibt’s in Argentinien überall.

Mittwoch 24. April 2013

Entgegen unserer ursprünglichen Absicht, weiter auf der Routa40 nach Norden zu fahren wurde uns dringend empfohlen Purmamarca zu besichtigen. Also erstmal nach Osten. Der Weg bringt uns über den Salär Grande, (Grosser Salzsee) Dort wird wirklich Speisesalz produziert und das muss ja getestet werden. Nebst der Speisesalz Produktion wird aus dem Steinharten Material auch so manches Souvenir hergestellt.

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Der nächste Etappe geht erst mal wieder über eine Bergette auf 4200m und dann über den unteren Abschnitt des Passo de Jama runter nach Purmamarca auf knapp 2000m. Es wird bald wärmer und die Steinformationen wegen denen wir hier her sind werden immer farbiger und verrückter.

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Angekommen in Purmamarca machen wir in der Abendsonne noch eine Wanderung um den Grossen Felsen der in der Abendsonne in allen Farben schillert. Natürlich gibt es hier auch Souvenirs für alle die vielen Touris.

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Die Hauptattraktion des Ortes werden wir aber erst morgen früh anschauen weil dann die Sonne richtig steht. Und das ist er also, der Berg mit den vielen Farben…

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Donnerstag 25. April 2013

Wer bis jetzt geglaubt hat dass das schöne Farben sind, den muss ich leider eines besseren belehren. Es gibt an der Routa 9 bei Tilcara einen bestens bekannten Spot wo die verschiedenen Sedimentschichten schön ausgewaschen wurden.

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Wir sind aber noch weiter gefahren bis nach Hauhuaca. Am Ortseingang wurden wir von der Touristinfo auf etwas aufmerksam gemacht für das wir auf einer Schotterpass Strasse auf Stoltze 4300m hoch fahren und zwei Täler überqueren mussten. Etwas Spass auf den 70km ist uns ja auch gegönnt.

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Dann erhält man aber eine Bergrücken in den verrücktesten Farbkombinationen geboten der alles Bisherige in den Schatten stellt.

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Freitag 26. April

Eigentlich wären wir fertig um nach Bolivien weiter zu reisen. Wegen der berüchtigten Sand- und Schotterpisten haben wir uns aber entschlossen die Reservereifen zum Einsatz zu bringen. Also grosses Reifenwechseln. Neue Reifen müssen getestet werden also machen wir noch einen 120km Abstecher auf Schotter nach Iruy, ein kleines Bergdorf im Osten der Routa 9. Schöne Passstrasse, das Dorf ist aber eher enttäuschend. Zurück auf der Routa 9 übernachten wir in Abra Pampa das seinem Namen alle Ehre macht. Ein Nichts im Nirgendwo.

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Samstag 27. Mai 2013

Die letzte Etappe um die Laguna des los Pozuelos, einer riesen Flamingos Kolonie und den letzten Rest der Routa 40 bis nach Santa Catalina und an die Grenze zu Bolivien ist eine weiteres Fahr-und Naturwunder. Die letzte Nacht verbringen wir in Quiaca an der Grenze aber auf Argentinischer Seite mit gutem Steak und Wein.

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8 Kommentare zu Der Norden

  1. Habe endlich die neue Seite gefunden! War nicht leicht… Einmalige Bilder!! Ja in Argentinien kann man es krachen lassen ohne dass das Portemonnaie ein Loch erleidet! 🙂
    Schlagt euch die Bäuche voll und lasst den Wein fliessen!!
    Liebe Grüsse, Gaby

  2. Sissi sagt:

    Wunderschöne Bilder! Die Dorfkirche auf 3800m ist eine Pracht . In der sehr dünn besiedelten Gegend gibt es wahrscheinlich auch nicht so reichhaltige Speise-und Weinkarten. Aber dafür Traumlandschaft!
    Alles Liebe Sissi

  3. Allan sagt:

    Geile Sonnenbrille
    Superfarben

  4. Eifersucht….Du bist umzingelt!!
    Lgg

  5. Feli W. sagt:

    Love the pic “ musste meine Einkaeufe rechtfertigen!!!“ That is truly priceless and belongs in a magazine!!!

  6. Sissi sagt:

    Wahnsinnsbilder!!! Man denkt immer, das war’s jetzt, nicht zu schlagen. Und dann kommt das…

  7. Rese Hesler sagt:

    Sagenhaft schöne Bilder. Die Steinformationen können es ja fast mit dem Blühbild aufnehmen. Wirklich wunderschön.
    Alles Liebe Rese
    PS: Ich musste die Fortsetzung auch ziemlich suchen…

  8. Die Hutverkäuferin ist Extra-Klasse! :-))
    Und die Flamingos im Spiegel einfach einzigartig!!
    Lg gaby

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