Mongolei

8. August 2018

Vorgestern sind wir nach 5 Stunden am Zoll endlich im östlichsten Land unser Reise angekommen. Wobei die Ausreise  aus Russland weit anspruchsvoller und langwieriger war als die Einreise in die Mongolei. Kaum Zollformalitäten, das Carnet de Passage wurde zur Kenntnis genommen aber nicht benützt, kein Eintrag der Motorräder im Pass, alles Easy und super freundlich. Knapp 100km hinter der Grenze kriechen wir müde in ein Hotel und am nächsten Tag nach weiteren 250km erreichen wir Ulan Bator, schrecklicher Verkehr bereits um 2 Uhr nachmittags, aber auch das wir bewältigt und wir finden unser Hotel in der City. Heute dann zuerst auf die Russische Botschaft, wir brauchen neue Visas, weil der Kurztrip nach Hause unsere Einreisen aufgebraucht hat. Am Nachmittag noch etwas Kultur, der Winterpalast wird besichtigt, leider dürfen wir im Innern keine Fotos machen. Davon gibt es im Internet sowieso genügend. Morgen nachmittag bekommen wir unser Visa und dann geht es weiter.

 

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9. August 2018

Noch ein paar Bilder aus der Weltstadt Ulan Bator, sehr sauber, es gibt alles was das Herz begehrt, es schein an nichts zu mangeln. Sobald man aber die Stadt verlässt, dh. sich eine Stunde durch den wirren Verkehr der Innenstadt gekämpft hat ist man in der Mongolischen Weite gefangen. Auf den nächsten 550lm durch die Wüste Gobi git es nichts mehr ausser Kamelen, Schafen, Pferden, ev. ein paar andere Motorradreisende und für uns weitere Probleme mit den Speichenrädern, diesmal sind die Speichen nicht lose sonder es brechen gleich die Köpfe ab. Mal sehen wie wir da noch weiter kommen. Ein Reiseabbruch liegt sehr nahe.

 

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13. August 2018

Nachdem nicht nur bei Jacek, sondern jetzt auch bei mir Speichen am Hinterrad brechen sind neue Ideen gefragt. Wir finden zum Glück eine Speichenquellen und können unser Abendheuer fortsetzen. Es geht erst in den Adler Canyon, dann wieder nach Norden und mit einer wunderschönen Querfeldeinfahrt durch den Delgerkhangai Mountain NP. Abends dann ein Camp in der Steppe mit 1A Sonnenuntergang.

 

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15. August 2018

Gestern setzten wir unsere Steppenfahrt fort, Treffen mittags wieder auf Greece und Japan, und erreichen am Abend zum Glück Arwaikheer, und dort wieder sicheren Asphalt.  In der Nacht und heute morgen regnet es kräftig. Die Strecke von gestern wäre bei Regen nicht nur sehr schwierig sondern fast nicht möglich. So erreichen wir zwar nass aber sicher Karakoram, die alte Hauptstadt der Mongolei mit einen zwar nur noch teilweise, aber immer noch sehr schönen Budda Kloster. Da unsere Ersatzspeichen bereits aufgebraucht sind müssen wir nochmals nach Ulan Bator zurück. Danach geht es nach Westen in’s Altai Gebirge.

 

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20. August 2018

Vor drei Tagen haben wir Ulan Bator verlassen, mit NEUEN RÄDERN UND REIFEN und einer ganzen Hand voll Ersatzspeichen. Die Herkunft der wunderbaren Spende bleibt ein Geheimnis. Auf jeden Fall haben wir an ersten Tag zusätzlich noch Jacek’s Kofferhalterung ersetzt und sind dann noch 400km zurück nach Westen gefahren. Gestern dann die erste Härteprüfung für das neue Material, nachmittags 110km off-road durch Sand und Steine so dass es eine Wonne war. Am Abend treffen wir wieder Monika und Pamos aus Griechenland die mit uns zusammen in der Wildnis campieren. Heute nochmals 140km Sand, Match und grobes Geröll und wir haben die Stadt Altei erreicht. Die Berge werden höher und es hat fast keine Touristen mehr. Jetzt haben wir noch eine Woche um uns den ganzen Westen an zu sehen.

 

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21. August 2018

Bevor wir Altai verlassen erstmals unsere neue Morgengymnastik; Räder ausbauen, Speichen nach spannen, Räder wieder einbauen. Das ganze dauert fast drei Stunden. Dabei treffen wir noch auf eine italienische Gruppe der Mongolia Rally: (Moto möglichst billig mit einem Auto, unter 1000cc egal aus welchem Land nach Ulan Bator reisen) Danach reisen wir auf einer ganz neuen Teerstrasse tiefer in die hohen Berge. Erst noch durch immer trockener werdende Sandwüste, später dann entlang von Seen und Flüssen um die herum alles wunderbar grün ist. Abends dann Camp an einem Bach, belagert von einheimischen Männern und Kindern.

 

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22. August 2018

Morgens überrascht uns Regen bevor wir die Zelte abgebaut haben. Also lassen wir diese trockenen und weil es so gemütlich ist bleiben wir auch noch eine Tag am Bach. Die Kinder sind vor allem an technischen Sachen interessiert, vom Feuerzeug über den Campingkocher bis zu unseren Handys und Fotos. Sie lernen schnell alle Knöpfe, ermächtigen sich unserer Kameras und machen jede <menge Bilder.

 

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Jacek hat das Gefühl dass unser Küchenbenzin nicht ausreicht und feuert probeweise nach Art der Einheimischen.

 

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23. August 2018

Wir fahren weiter in das Altai Gebirge, heute bis nach Ulgii Stadt. Die Strasse führt über einen Pass 2800m, dort ist es richtig kühl. Leider ist die Strasse noch nicht fertig gebaut und so müssen wir noch einige sehr staubige Abschnitte neben dem neuen Teerband zurücklegen. Die Landschaft ist atemberaubend. In Ulgii ist uns kein Hotel gut genug und deshalb bleiben wir in einem Gutshaus und wohnen in einer Jurte.

 

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24. August 2018

Auf ein neues, wir begeben uns auf Abwege und wollen einige Seitentäler untersuchen. Die erste Strecke, ein Traum, entlang eines Flusses mit viel Grün, Berge in allen Farben, dann eine Hochebene mit einem Budda Kloster, und dann ein traumhafter See in dieser Landschaft. Nach einer Rast geht es auf einem anderen Weg zurück zum Fluss. 30km nur tiefer Sand. Von den geplanten 200km schaffen wir heute gerade mal 80km, und kriechen todmüde am Flussufer in unsere Zelte.

 

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25. August 2018

Rückkehr nach Ulgii, da wir vermutlich die Strecke zur Grenze nicht rechtzeitig bewältigen können, vor allem wenn wir nochmals auf tiefen Sand treffen. Wir haben noch zwei Tage bis unser TransitVisa für Russland beginnt und die möchten wir mit Materialpflege, Wäsche und Relaxen verbringen. Ausreise nach Russland am 28.8, rasch nach Barnaul unser neuen Reifen holen und vor dem 2.9. müssen wir aus Russland raus und nach Kasachstan einreisen.

 

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4 Kommentare zu Mongolei

  1. endlich man wieder einen Kommentar schreiben 🙂

    sehr schöne Bilder !!
    Weiterhin Daumen drücken, dass die Speichen halten
    Alles Liebe

  2. Monika & Gino sagt:

    Lieber Georg
    Sind sehr beeindruckt
    So tolle Landschaft weiterhin viel Spass
    👍😀die Speichen weden halten
    Herzlichst gino & monika

  3. Allan sagt:

    Wie ist das mit der nächsten Tankstelle? musst ja immer auch den Rückweg mitrechnen.
    wie immer schöne , mit reis(s)ende Bilder. Bei mir allerdings sind sie teilweise nur ein Strich ( der Text ist dann knapp zu lesen.

  4. Sissi sagt:

    Sieht alles wunderbar aus, nach klarer Luft , endloser Weite, Berge, was will man mehr

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